Kanada

Kanada

Kanada und die tollen Menschen

An erster Stelle ein riesiges Lob an Seabridge. Bei euch ein Wohnmobil zu verschiffen ist einfacher als ein Straßenbahnticket zu lösen. DANKE!

Kanada begrüßt uns mit Sonne uns sehr freundlichen Menschen.

Ein sehr freundlicher Mitarbeiter von Budget empfiehlt uns den „Cabot Trail“, den wir auch prompt besuchen.

Die erste Nacht in Max auf einem anderen Kontinent, wie aufregend! Wir fahren nach Norden an die Küste von Nova Scotia. In einem Hafen bleiben wir für die Nacht. Nach einer Weile kommt ein Pickup mit einem Anhänger voller Hummer-Fallen. Zwei Jungs fangen an sie ab zu laden und ich helfe ihnen. Nach getaner Arbeit kommt der eine mit Bier und lädt uns ein. Er ist ein junger Hummer Fischer und wartet darauf, dass die Regierung die Fangsaison eröffnet. 

Zehn Minuten später sitzen wir auf seinem Hummerkutter und bekommen eine Gratis-Rundreise im Golf von Lawrence.

Wir sind in Quebec. Eine der namengebenden Städte einer der Provinzen in Kanada. Ein extrem gepflegte Altstadt, was auch für den Hafen gilt. Man kommt sich wie an einem Film-Set vor an dem gerade nicht gedreht wird. Nach einem exzellenten Mal im La Bouch, „Der Mund“ fingen wir uns nach drei Stunden im alten Hafen von Quebec wieder. Fuck la Mode ist das Thema. Phillip der Besitzer des Landen und Labels ist so von uns begeistert, dass er, nachdem wir den Laden verlassen haben, seinen nächsten Kunden von uns berichtet.

Einige Tage später, wir schlendern durch Montreal, springt ein junger Man auf die Straße und ruft, „ …ihr wart vor ein paar Tagen in Quebec“. Petra und ich schauen uns fragend an. Er weiter, „ ihr wart bei Fuck la Mode und Phill hat uns von euch erzählt“. Er und seine Freundin sind aus der Gegend von Toronto. Die beiden haben uns prompt eingeladen und anschließend eine Stadtführung mit uns gemacht.

Es ist wirklich beeindrucken wie die Menschen in Kanada auf Max reagieren. Es ist egal wo wir stehen bleiben, nach ein, zwei Augenblicken steht jemand an Max und ist total aus dem Häuschen. Selbst an Ampeln kommen die Menschen auf die Straße gelaufen und klatschen. Als wir an einer Fähre warten stehen sieben Frauen und Männer hinter Max und fragen ob sie denn mal hinein schauen dürften. Wenn sie dann das Innere Sehen sind sie dann komplett begeistert.

Ontario ist ebenfalls eine gepflegte Stadt. Besonders das Regierungsviertel ist aussergewöhnlich. Was wirklich nervt, sind die vielen Ampeln. 

Kanada ist groß, nein nicht das Groß, sondern das richtig große Groß. Als Mechaniker denke ich natürlich an Max. Also habe ich schon in Deutschland an den Service gedacht. So ergab es sich das wir in Guelph die Firma EMT am Highway 7 besucht haben. Jaroslaw hat früher bei der Firma G&S Roadster in Landau gearbeitet. Jaroslaw hat sich gefreut wie ein Schneekönig das er Besuch aus seiner alten Heimat bekam. 

Nach den Niagara-Fällen, landen wir bei 3-Brüder-Klassik-Rover. Bei EMT hatten wir festgestellt, das Klingeln vorne links, kommt von einem gerissenen Stoßdämpfer-Gummi. Wir stehen also vor dem Geschäft in der Gold-Straße 17. Wie die Ameisen kamen nach und nach alle Mitarbeiter und Chefs aus dem Geschäft und…., was? Ja genau, alle sich wieder total aus dem Häuschen. Max und unsere Tour. Wir tauschen die Dämpfer. Peter, seine Frau, Brian und Tyler hofieren uns wie Könige. Tyler schenkt uns gleich mal als Erstes zwei T-Shirts. Sie bieten uns ihr Auto an, um in die Stadt zu fahren. Erklären uns wo was ist, usw. 

Es ist ein Traumladen. Nur alte Landrover. Für mich der Himmel auf Erden!

Nun sind wir schon drei Wochen unterwegs. Es wird Zeit mal wieder Wäsche zu Waschen. Wir schlagen in Tobermory bei David im Happy Hearts Camp auf.

Ein weiter Kanadier mit , sagen wir mal, zwei Herzen auf dem rechten Fleck. Wir verbringen eine sagenhafte Zeit am Lagerfeuer mit Mr. Troublemaker, er heißt auch Dave, seiner Frau Denise und Dave, The Boss“. Wie sich herausstellt sind alle Taucher. Mr. Troublemaker gesteht mir, er würde gerne einmal in Island tauchen. Als ich ihm sage, „… da würde ich auch WIEDER mit hin gehen.., haben wir uns bis spät in die Nacht unterhalten. Am Abreisetag kam am Morgen THE BOSS auf seinem Rasenmäher gefahren, hat sich für die tolle Zeit bedankt und uns ein Hoody der Tauchbasis geschenkt.

Es hat uns riesig gefreut. So ein toller Campground, nette Nachbarn und ein Lieber Mensch als Chef.

Danke Happy Harts Campground, euer Name ist Programm. 

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